Helpful Neurons Gezeichnete Szene: Ein Mensch geht allein, ein anderer kommt mit einer roten Blume

Für Angehörige und Freunde

Wenn es einem nahen Menschen schlecht geht, fühlen sich viele hilflos. Das ist verständlich. Gehen Sie hin, setzen Sie sich dazu und bleiben Sie eine Weile.

Was zeigt die jüdische Tradition über das Dabeisein?

In der alten jüdischen Tradition war es gegeben, dass man eine Person in einer schwierigen Lage besuchte, um ihr beizustehen, den Kopf zu schütteln als Anerkennung für das Schwere, was aktuell im Leben steht.

Wer einen Trauernden besucht, spricht erst, wenn der Trauernde selbst zu sprechen beginnt (Talmud, Mo’ed Katan 28b).

Was sage ich einem Freund, der nicht mehr leben will?

Hören Sie zuerst zu. Die vier Punkte unten stammen aus dem lebensbejahenden Gespräch, jeder mit einem Satz zum Sagen.

Was tue ich in den Wochen nach der Krise?

Bleiben Sie in Kontakt: eine kurze Nachricht, ein Anruf, eine Karte. Schreiben Sie z. B.: „Ich denke an dich. Du musst nicht antworten.“ Was die Forschung zu solchen fürsorglichen Kontakten sagt, finden Sie auf der Seite Wissenschaft.

Wer hilft mir, wenn mich die Begleitung erschöpft?

Einen Menschen zu begleiten kann viel Kraft kosten. Die Krisennummern oben sind auch für Sie da. Sagen Sie heute Abend einem Menschen, dem Sie vertrauen: „Ich begleite gerade jemanden. Das ist schwer für mich.“